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Warum steckst du fest?

4. Sept.
8 Min. Lesezeit
Leuchtender türkisfarbener Energiestrudel in tiefem blauem Wasser mit goldenen Lichtfunkeln und dunklen Korallen — Illustration zum Blog «Warum steckst du fest» von Andrea Tschanz, Schmerztherapie und ganzheitliches Heilen

Das Übernehmen von Energien

Im Channeling für September hat sich das Feld zum Übernehmen von Energien geäussert. In meinen Ausbildungen habe ich mich schon sehr oft mit diesen Themen auseinandergesetzt. Das Thema ist ein weites Feld, das sich von Schutzritualen über Reinigungen bis hin zu Gegenständen bewegt. Im Zeitalter energetischer Strahlung hat das auch ein wirtschaftliches Potenzial, das mit in Betracht gezogen werden kann. Was sich jedoch in diesem Channeling gezeigt hat, öffnet mir einen Blickwinkel, der mich in seiner Tiefe überrascht hat und tief in die Frage eingeht: Warum steckst du fest?

Den vollständigen Text kannst du hier lesen. Die einzelnen Absätze greife ich auf meinen Social-Media-Kanälen auf und vertiefe sie auch in den folgenden Blogs dieses Monats. Lass mich wissen, wenn dir Fragen dazu einfallen — ich nehme sie gerne auf.

 

Konzentrische Kreise — das Fundament

Stell dir einen Stein vor, der ins Wasser fällt. Die Kreise entstehen nach aussen und kehren gleichzeitig zur Mitte zurück. Beides geschieht im selben Moment, aus demselben Punkt. Das nennt sich konzentrische Kreise.

In der Energiearbeit kennen wir es als das Raum-in-Raum-Konzept: Frequenzfelder, die ineinanderliegend miteinander verwoben sind. Alle sind gleichzeitig vorhanden. Dein Körper bewegt sich mit in diesem Feld. Du bist ein Teil davon — als Energiekörper und als physischer Körper. Du nimmst es durch deine Emotionen wahr, der direkte Blick bleibt verborgen.

Alles fliesst in Ausdehnung und Zusammenziehen, gleichzeitig, als ein einziger Vorgang.

Wenn du die Wellen des Steins anschaust, fliessen sie nach aussen oder nach innen. Kannst du beides erkennen? Wir bewerten es als Entweder-oder. Das Sowohl-als-auch wird unter dem Fokus verdeckt.

Das gilt auch für das was wir als Festsitzen erleben. Wer feststeckt, steht in einem Frequenzfeld mit emotionaler Ladung. Der Fluss dieses Feldes bestätigt seine Bewertung immer wieder. Das Feld selbst bleibt neutral. Es fliesst einfach. Die Ladung ist das, was die Erfahrung formt. Du erzeugst eine Resonanz.

In der Frequenzheilung tauche ich in diese Resonanzfelder ein. Ich verbinde mich durch meine Resonanz mit der emotionalen Ladung, mit einer Energie die diese Frequenz trägt. Das Feld fliesst. Ich fliesse mit und lasse diese emotionale Ladung in eine andere Frequenz fliessen. Was sich in der Heilung verschiebt, ist die Anbindung der Ladung an dieses Frequenzfeld. Die Ursache der Ladung bleibt. Was sich verändert, ist das Erleben das aus ihr entsteht, wenn sie in einem neuen Energiefeld steht.

 

Das vollständige Channeling

♾️✍🏼 Das Spiel mit allen Figuren hat gezeigt, wie vielfältig und doch einfach energetische Felder miteinander verbunden sind und wirken. Du kennst das Raum-in-Raum-Konzept, das wie ineinanderliegende Frequenzfelder zeigt, die ineinander verwoben und verflochten sind. All-Eins bedeutet auch, dass jede Energie in jedem Wesen und jeder Erfahrung vorhanden ist. Der Unterschied von universellem Feld zum materiellen Feld, wie ihr es erlebt, liegt alleine in der Bewertung, die bei euch mit emotionaler Ladung verbunden ist, während sie für uns stets neutral bleibt.

Du kannst dir unsere Neutralität am besten in Form eines Regenbogens vorstellen. Unendlich viele unterschiedliche Farbvarianten, die sich an- und ineinanderreihen – alle gleichermassen wunderschön, alle gleichermassen neutral. Es sind einfach Farben mit Schwingungen oder Farben in Schwingungen.


Du hast das Konzept der ineinanderfolgenden Kreise kennengelernt, die sich ins Endlose erweitern und wieder zusammenziehen. Aus dem Nichts, dem Mittelpunkt, gleich einem Wurmloch, entsteht Energie und zieht sich auch wieder in diese Mitte. Es ist ein sowohl Ausdehnung wie auch Zusammenziehen im selben Moment. All dies beinhaltet, dass alles 1 ist. Wir sind alle ein Teil von dieser Entwicklung in der Ausdehnung und der Transformation im Zusammenziehen. Ausdehnung wird zum Zusammenziehen und zur Transformation im endlosen Kreislauf.


Nun kannst du es vielleicht vergleichen mit der Vorstellung eines Strudels im Wasser. Je mehr es dich Richtung Mitte zieht, desto intensiver wird dein Gefühl des Soges nach unten und desto schneller wird der Strudel. Jede Bewegung, jede Position, die du in diesem Strudel machst, ist als andere Frequenz zu sehen.

Schau: Wenn du in so einen Strudel gerätst, ist der Ausgangspunkt meist ein unfassbar grosser Antrieb. Du musst aus irgendeinem Grund auf die andere Seite des Flusses, und du überwindest alle Gefühle von Angst zu Mut und am Ende zur Liebe. Ohne Liebe würdest du es nicht tun; du weisst, dass es dich das Leben auf Erden kosten kann, doch du wagst es trotzdem und bringst den Mut auf. Schon hier gehst du emotional durch alle Frequenzfelder, und im Durchgehen durch den Strudel erlebst du es noch mal. Die Ausdehnung der Vorstellung führt ins Wagnis, das Zusammenziehen ist dann das Erlebnis.

So fühlt es sich auch an, wenn du in Frequenzebenen eintrittst, die mit emotionaler Ladung für dich verbunden sind – Ungerechtigkeit, Unehrlichkeit, Wut, Trauer, Enttäuschung. Sie fühlen sich an wie ein Strudel, aus dem du nicht rausfindest, wenn du dagegen kämpfst. Erst wenn du dieser Emotion folgst, sie durchlebst und dich bis zum Boden ziehen lässt, kannst du aus der Emotion austreten. Erst dann lässt sie dich los. Du tauchst hindurch, an den Grund, und da kommst du frei.


Sobald du dir dieses Bild bewusst bist, bist du in der Lage, immer schneller durch den Strudel hindurchzutauchen. Du wehrst dich nicht mehr und suchst nicht mehr zuerst nach Hilfe. Du drehst dich kopfüber in die Strömung und lässt dich hindurchgleiten.

Bist du in schönen Emotionen, in schönen Erlebnissen, ist es häufig auch ein Festhalten. Es ist wie ein schöner, sanfter Strudel, der Spass und Freude macht. Doch auch hier ist es nicht möglich, diesen Zustand dauerhaft festzuhalten. Es wird eine unfassbare Kraft kosten, da zu bleiben, da dieser Zustand ein Stillstand ohne Ausdehnung und ohne Zusammenziehen wäre.

Im Guten und in schlechten Zeiten versprecht ihr euch in den Ehegelübden – auch durch gute Strudel taucht ihr durch, doch ihr dürft euch auch dafür entscheiden, noch einmal in denselben einzutauchen. Wie Delfine, die in ihren fröhlichen Sprüngen ihre Strudel erzeugen – kannst du dies auch. Ein stetes Eintauchen, Aufspringen und wieder Abtauchen, in Freude, Spiel und Heiterkeit.

Wenn du ins Wasser springst, kannst du die Energie nicht in der Hälfte unterbrechen. Du kannst nur eintauchen, bis die Kraft nachlässt und du wieder an die Oberfläche getragen wirst. Auch hier erlebst du das All-Eins.


In Heilung und Frequenzheilung geht ihr immer noch von eurem Verständnis der Polarität aus. Ihr habt eine Krankheit, ein Symptom, etwas, das ihr negativ bewertet, und ihr wollt das Positive – ihr wollt auf die andere Seite, ohne durch den Strudel, ohne durch das Wasser zu springen und zu tauchen. Der Widerstand und die Ängste, der Kampf in der Erfahrung, lässt euch den Zyklus von Ausdehnung und Zusammenziehen nicht durchleben; so haltet ihr euch an bestimmten Stellen des Prozesses fest, oft so fest, dass euch die Kraft und Luft ausgeht.

Ergib dich in dieser Erfahrung, mach sie mit dem Wissen, dass jedes Tun den Prozess beeinflusst – ihr bremst oder beschleunigt. Auch hier hast du die Wahl, wie du dein Erleben im Moment gestaltest. Tauche ein in die Strömung und lasse dich führen. Dein Vertrauen wird dich leiten und begleiten.

Wir sehen diese Diskrepanzen in eurem Aussen. Zu sehen, wie ihr euren Eindrücken vertraut und eure Handlungen darauf ausrichtet, ist ein Umstand, der geladen ist mit Angst. Angst war noch nie ein guter Wegweiser und wird auch nie einer sein. Die Angst, das Leben zu verlieren, die Angst vor Schmerz, die Angst vor Versagen – das sind alles Ängste aus weltlichen Sichtweisen. Wir können euch nur immer wieder versichern, dass diese Ängste keinen Gedanken wert. Diese Gefühle an uns abzugeben ist der grösste Beitrag, den wir euch anbieten können.


Richtet eure Frustration und das Gefühl, allem machtlos gegenüberzustehen, nicht gegen euch und andere. Euer Wesen kennt diese Herausforderungen, sie müssen nicht zusätzlich untermauert werden. In unseren Gedanken seid ihr rein und hell, und wir helfen euch dabei, diese Reinheit und Klarheit in eurem Bewusstsein zu halten und in Umsetzung zu bringen. Die Liebe, die in euch wohnt, wird führen – möge das jetzt für dich gerade noch so ein Fenster sein.

Ihr fürchtet euch vor Dingen, die es in der höheren Ebene nicht gibt. Ihr fürchtet euch vor Dingen, die es nur auf euren Erfahrungsebenen gibt. Ihr fürchtet euch vor den Geschenken, die das Leben euch zeigt, um diese einzigartige Erfahrung machen zu können. Ihr fürchtet euch aufgrund einer fehlenden Perspektive, eines Blickwinkels, der nur die sichtbaren Aspekte dieser Erfahrung darstellt.


Ihr seht nur noch die eine Farbe des Regenbogens – doch seid euch gewiss: Da ist der ganze Regenbogen, auch wenn du ihn nicht siehst. Die Farben sind alle da, viele mehr als ihr euch vorstellen könnt. Sie sind da, sie sind nur nicht in der Reflexion des Moments.

Du befindest dich auf einer Ebene in der Polarität, die du separierst – du schliesst deine Gefühle und Emotionen in einen Bereich ein und verschliesst die Türe von innen. Öffne diesen Raum, öffne dein Herz für das Bewusstsein des Regenbogens.

Die Heilung deiner Montage hat bereits diesen Ausdruck, die Kraft, euch in das Feld unbegrenzter Möglichkeiten zu begeben. Der physische Tod wird der endgültige Moment sein, in dem dieses Verständnis vom Glauben zum Wissen transformiert wird. Doch du musst dafür nicht so lange warten, du kannst es jetzt schon. Öffne die Tore, lass dich aus diesem Trubeln an Strudeln fliessen, lass das Feld dich tragen im Bewusstsein von allen Farben und Frequenzen, allen Klängen und Schwingungen – sie bereichern deine Erfahrung, sobald du ihnen erlaubst, bereichernd zu sein. ✍🏼♾️

 

Warum steckst du fest

Wenn du weisst, dass sich etwas verändern müsste, und du trotzdem an derselben Stelle bleibst, liegt das selten daran, dass du es falsch machst. Es liegt in etwas das wir alle kennen.

Eine schwierige Emotion taucht auf: Ungerechtigkeit, Schmerz, Enttäuschung, Trauer. Der erste Impuls ist, ihr auszuweichen. Wir versuchen sie zu umgehen, tragen sie als Gewicht mit, warten darauf, dass sie vergeht. Der Fluss geht weiter, und wir erschöpfen uns im Widerstand.

Und da ist noch eine andere Weise: Etwas Schönes entsteht, ein Moment der Leichtigkeit, eine Verbindung, ein Zustand der trägt. Und wir halten es so fest, dass der Fluss zur Kraftanstrengung wird. Das Halten zehrt. Irgendwann zeigen sich Lebensumstände, die das Festhalten unmöglich machen. Was dann erlebt wird, ist der Eintritt in den Strudel, den wir ignoriert haben.

Das Channeling nennt es Geschenk weil es zeigt, was sich öffnet, wenn wir verstehen, warum wir feststecken.

 

Der Schlüsselsatz

Erst wenn du dieser Emotion folgst, sie durchlebst und dich bis zum Boden ziehen lässt, kannst du aus der Emotion austreten.

Das klingt jetzt so als müssten wir das ganze Drama noch mal erleben. Die Neutralität öffnet einen anderen Blick darauf. Du erkennst: deine Emotion ist eine Anbindung an ein Frequenzfeld, aus dem du dich lösen kannst. Die Freiheit entsteht damit schon im Strudel selbst, noch bevor der Sog dich am Boden loslässt.

Fasziniert hat mich jedoch auch der gegenteilige Blickwinkel.

Das Festhalten von Glück kostet Kraft. Das Glaubenssystem dahinter: Das Festhalten selbst basiert auf einer Überzeugung: nach Schön kommt Schlecht. Regen folgt auf Sonne. Also halten wir.

Jeder der eine grosse Freude, einen geliebten Menschen, einen Zustand des Wohlseins festgehalten hat, kennt das. Die Energie die es braucht, da zu bleiben, zehrt. Irgendwann zeigen sich Lebensumstände, die das Festhalten unmöglich machen. Verlust. Krankheit. Krise.

Das Channeling nennt es auch hier Geschenk.

Der Tod eines geliebten Menschen ist vielleicht das tiefste Beispiel dafür. Das Festhalten endet — der Strudel beginnt. Erst wenn du dir erlauben kannst, dieser Trauer zu folgen, wenn du dich zum Boden ziehen lässt, finden Trauer und Dankbarkeit denselben Raum. Das ist der Kreislauf.

Das Channeling zeigte mir das Bild der Delfine. Sie tauchen durch ihren Strudel aus Freude und springen wieder auf. Die Freude ist im Sprung und im Eintauchen gleichermassen. Erzeugt wieder weitere Ringe. Das Schöne loszulassen bedeutet, ihm zu erlauben sich auszudehnen und wiederzukehren.

Was sich verändern kann, ist das Vertrauen, dass Durchtauchen zur Erneuerung führt. Der Fluss trägt sowohl in der Ausdehnung wie auch im Zusammenziehen, im Einatmen und Ausatmen, als ein einziger Zyklus. Hier liegt eine notwendige Entscheidung hinter «Ergib dich» — ein Vertrauen in den Kreislauf.

 

Kopfüber in die Strömung

In den kommenden Wochen-Posts gehen wir tiefer auf das Fliessen und Hindurchtauchen durch den Strudel ein — einzeln, mit Raum. Das Hindurchtauchen gilt für die Schwere und für die Freude. Was sich im schönen Festhalten verbirgt. Was die Delfine zeigen. Und was es bedeutet, ins Wasser zu springen und dem Feld zu erlauben, dich wieder an die Oberfläche zu tragen.

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Jeden Montag sende ich einen Heilimpuls — ein energetisches Feld, das in der Nacht von Montag auf Dienstag fliesst und neue Räume öffnet. Ein Moment, in dem sich dein System ausdehnen darf, in Richtung Verbindung, Klarheit und innerer Weite. Du wirst Teil davon, indem du deinen Vornamen in die Kommentare schreibst.

 

Ich empfange diese Texte und staune jedes Mal. Das Feld findet Worte für was mich beschäftigt und was mich auch in der Heilarbeit bewegt. Oft verstehe ich es selbst erst wenn ich es mehrfach lese und dabei verändert es sich auch in ein immer tieferes Verständnis.

Ich freue mich auf deinen nächsten Besuch bei mir im Blog.

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Holografische Flügel in sanfter Bewegung, Symbol für Heilung und Transformation

Andrea Tschanz

Schmerztherapie & Ganzheitliches Heilen

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