FENSTERBILDER — DIE MECHANIK DER ÜBERLAGERUNG

Wenn Bild über Bild, Gefühl über Gefühl und Bewertung über Bewertung liegt
Als wäre das Unterbewusstsein ein Archiv, in dem Ereignis um Ereignis aus dem eigenen Leben gesammelt und übereinandergelegt wird. Ein Ort, an dem Erfahrung um Erfahrung sortiert, kategorisiert und über das Gefühl einem Platz zugewiesen wird.
Das Oktober-Channeling Fensterbilder stellt diesen Gedanken an eine ungewohnte Stelle. Es sagt, dass unser Zugriff auf Erinnerungen auch im Feld liegt und dass unsere Interpretation aus dem Gefühl heraus eine Situation entstehen lässt, die für uns eine besondere Richtigkeit trägt.
Damit bekommt Überlagerung eine andere Tiefe. Wenn Erfahrung auf Erfahrung liegt, Bewertung auf Bewertung und die emotionale Ladung den Standort bestimmt:
Wenn du denkst, es war so, war es wirklich so?
Aus diesem Gedanken entstand meine Frage an das Feld. Wenn Überlagerung für uns schon im eigenen Erleben so vielschichtig ist, wie stellt sie sich dann aus der Sicht des universellen Seins dar?
Ich stelle mir vor, dass die Erlebnisse ja noch viel voluminöser sind und aus der Perspektive unseres Lebens selbst im grössten Stress von unserer Seite her noch recht chillig sein müssen.
Die Antwort:
♾️✍🏼 Unsere Fähigkeit, im Fokus eines Ereignisses zu sein, erübrigt jede Überforderung. Wir haben im All-Eins die Fähigkeit, zu jeder Zeit auf jede Information zugreifen zu können. Wir merken uns jedoch nichts und tragen es nicht mit uns herum, wie ihr es gewohnt seid.
Euer Gehirn ist auf Vergessen ausgelegt. All das, was du nicht brauchst, wirst du irgendwann vergessen. Hier sind tief gelagerte emotionale Erinnerungen, die du in bestimmten Situationen erinnern kannst. Auf diese greifst auch du jedoch im Feld zu, und deine Interpretation lässt aus dem Gefühl heraus die Situation entstehen.
In der Situation sind jedoch auch ganz viele Missverständnisse möglich. Deine emotionale Ladung hat Mitwirkungskraft.
So erinnerst du dich an einen Streit und bewertest diese Ungerechtigkeit zu deinen Gunsten. Würdest du sie tatsächlich sehen, oder würdest du andere Fragen stellen? Würden sich Details zeigen, die du in der aktuellen Bewertung übersiehst? Du denkst, es war so. Doch war es wirklich so?
Du hast eine gute Erinnerung an Plätzchenbacken mit der Oma oder der Mama, während Musik lief und ihr eine gute Zeit miteinander hattet. War dir auch der Hinweis, du sollst sorgfältiger ausstechen und weniger Teig stehen lassen, egal?
Du hattest eine emotionale Stabilität, die dich im guten Gefühl bleiben liess. So kannst du die Situation anders bewerten und nimmst Kritik anders an.
Du bearbeitest die Sammlung von Ereignissen wie Fensterbilder, die du übereinander platzierst, bis sie nicht mehr zu erkennen sind und kein Durchblick mehr möglich ist.
Du hattest immer sehr grosse Fenster. Wir möchten dieses Bild etwas korrigieren.
Stell dir vor, du hast ein Fenster mit vielen kleinen Scheiben. Jede Emotion, die du ausdrücken kannst, hat ihr eigenes Fenster. Nun hast du ein Erlebnis. Dieses Erlebnis ordnest du einer Emotion zu und platzierst es auf das zugewiesene Fenster.
Dann hast du in gewissen Zeiten vielleicht mehr Bilder für die Scheibe der Überforderung, der Wut, der Traurigkeit, während du in den anderen Scheiben der Zufriedenheit und des Glücklichseins weniger zum Kleben hast.
Du hast auch andere Farben. Die einen sind heller, strahlender und durchlässiger, während die anderen dunkler und deckender gestaltet sind.
Doch schau: Immer wenn du ein dunkles Bild klebst, lässt die helle Seite mehr Licht durch. Kein Bild auf dem Glücklichfenster heisst, es bleibt frei. Das Fenster bleibt vielleicht sogar leer, ganz frei, und lässt alles Licht durch.
Ja, sicher macht es Sinn, dir das dunkle Fenster mal anzuschauen, zu sehen, was du noch erkennst und was davon du vielleicht ablegen, abgeben oder vernichten könntest.
Doch dieses Bild funktioniert nicht nur auf der materiellen Ebene. Es wird nicht dunkler und dunkler und dunkler, wie das dreckige Fenster, das du nie gereinigt hast.
Jedes Mal, wenn du an diesen Herausforderungen gearbeitet und Vergebung und Erlösung in einer Situation gefunden hast, wird dieses Bild aus der Energie gelöscht. Die Farben lösen sich auf und das Fenster wird ein bisschen heller.
Dazu brauchst du es nicht zu suchen und zu finden. Du brauchst dich nicht damit zu beschäftigen, sie alle wegzunehmen und was du noch nicht lösen kannst, wieder hinzukleben. In deiner Energie geschieht es wie von selbst.
Die Erinnerung erzeugt den Fokus auf das Bild. Du entscheidest nur darüber, wie oft du diese Bilder anschauen und dich mit der Erinnerung in dieses emotionale Feld begeben willst.
Ich greife im Moment auf die Bilder zu, die gerade für dich relevant sind. Wir schauen im Team, was wir dir zeigen können, damit deine Energie eine Frequenz bekommt, um die Fenster lichtdurchlässiger werden zu lassen.
Doch schau: Alle Bilder sind bunt, und auch eine tiefschwarze Nacht im Mondschein hat ihre Schönheit. Kannst du sie geniessen, oder fürchtest du dich davor? Da liegt der Unterschied.
Eure Furcht liegt immer im Überleben und in der Abhängigkeit von genug haben: Essen, Wohnen, Lebensgrundlage, in der Angst vor Konsequenzen, Hunger, Leiden, Schmerz.
Doch auch dies sind Erfahrungen, die ihr bewertet.
Ihr hungert auch in euren Bewertungen von Schönheit und Gesundheit, hungert über der Idee, dass euch ein Verzicht auf Essen guttut. Solange ihr Essen besorgen könntet, hält euch der Wille dabei, auch über Wochen nur Wasser trinken zu können. Ihr geht dabei Risiken ein, die ihr aufgrund eurer Bewertung ignoriert.
Wir kennen eure Gefühle, wohnungslos auf der Strasse zu sein. Wir können nachvollziehen, dass dies eine Vorstellung ist, die ihr zu vermeiden versucht. Doch die Risiken, die ihr in vielen eurer Handlungen eingeht, übersteigen das Risiko von Verlust und Armut.
Wir sind hier, um euch dabei zu helfen, den Fluss in eurem Leben zu erfahren.
Vertraut dem Guten. Vertraut in die Energie der Entwicklung und der Ausdehnung im Zusammenbruch. Taucht durch die Gefühle des Zusammenbruchs.
Es gibt keinen Weg dahin. Der Weg dient einer Vorstellung, euch aus dem Schmerz, aus der Schwere zu lösen. Er dient dazu, Entspannung zu erfahren und zu halten.
Doch die Emotionen brauchen keinen Weg. Gefühle brauchen keinen Weg. Sie sind.
Auch im finsteren Keller ist Liebe möglich. Oder habt ihr euch noch nie in einem dunklen Winkel versteckt, damit euch niemand erwischt? ✍🏼♾️
Hier zeigt sich eine Frage, die sicher viele nun haben: Sind wir in jeder Situation gesehen, immer überwacht und nie alleine? Seid ihr auch in den intimsten Momenten dabei?
♾️✍🏼Wir sind grundsätzlich immer da, wenn wir gebraucht sind. Wir begleiten ein Kind durch die Geburt und sehen euch im energetischen Feld in allen Farben leuchten.
Wie ich sagte: Es liegt im Fokus, den wir haben. Wenn du rufst, richten wir den Fokus auf dein Energiefeld. Wir überwachen jedoch nicht. Wir geniessen eure intimsten Momente nicht für euch, es sei denn, wir sind eingeladen oder gerufen.
In Situationen von Übergriffen sind wir eure Begleiter, halten und tragen, so gut es uns möglich ist. Viele können sich schlecht an diese Momente erinnern, weil wir die Seele kurz aus dem Körper herausholen und damit die Emotionen in die Beobachtungsebene setzen. Das volle Erleben wird etwas abgeschwächt.
Doch seht solche Situationen nie als Strafe an. Sie sind getrieben aus verschiedenen Strömen fehlgeleiteter Energie, die in solchen Momenten zur Entladung kommt.
Hierin liegt kein Trost, das wissen wir. Doch auch hier ist der Zusammenbruch der Beginn einer neuen Ausdehnung. Solche Momente sind getragen von unermesslichem Leid, das wir nur mittragen können. ✍🏼♾️
Überlagerung — wenn Erfahrung über Erfahrung wirkt
Auf den Social-Media-Kanälen Instagram · Facebook · LinkedIn haben wir in dieser Woche gemeinsam den Anfang des Channelings angeschaut. Wir durften ein Bild kennenlernen, in dem Wissen aus der Position des All-Eins als fokussierter Zugriff auf bestimmte Elemente erkennbar wird. Eine Erinnerung an Ereignisse verliert damit ihre Funktion. Und damit verändert sich auch die Erfahrungsmöglichkeit von Überlagerungen, wie wir sie kennen.
Für uns Menschen ist das ungewohnt. Wir verbinden Erinnerung mit dem Unterbewusstsein, mit Speichern und Vergessen, mit Erlebtem, das in uns weiterwirkt. Eine Information aus dem Feld hatte für mich bisher einen anderen Raum. Sie kam wie ein Hinweis, den ich aus einer gewissen Neutralität heraus aufschlüsseln konnte.
Der Satz über die tief gelagerten emotionalen Erinnerungen brachte deshalb Bewegung in mein Verständnis. Das Channeling führt Erinnerung und Feld näher zusammen. Was ich bisher stärker im Unterbewusstsein verortet hätte, erscheint hier als Zugriff im Feld. Gefühl, Interpretation und emotionale Ladung wirken dabei mit.
Darin liegt für mich die Mechanik der Überlagerung. Eine Erfahrung bleibt beim Erinnern mit dem Gefühl verbunden, aus dem heraus wir sie betreten. Sie trägt die Bewertung, die damals entstand oder später dazukam. Wenn eine ähnliche Situation auftaucht, reagieren wir auch auf diese gespeicherte Ladung.
So bekommt Erinnerung Gewicht über den ursprünglichen Moment hinaus. Sie wirkt weiter, weil sie mit unseren Bewertungen verbunden bleibt. Von hier aus führt das Channeling später zu einem neuen Fensterbild.
Mit diesem ersten Blog öffnet sich der Oktober in die Frage, wie wir durch unsere inneren Bilder schauen. Ein erster Fokus auf Erinnerung, Gefühl und Bewertung weckt Neugierde auf das, was die Fensterbilder in den kommenden Wochen zeigen werden.
Die Fensterbilder werden uns begleiten und Schicht für Schicht zeigen, wie Erlebtes weiterwirkt, wenn sich Gefühle in Farben auf innere Scheiben legen und wie sie von allein wieder durchlässiger werden können.
Dieser Weg spricht durch Gefühl und Emotionen. Meine geführten Visualisierungen der Schildkröten-Reihe auf meinem YouTube-Kanal holen dich auf diesen Ebenen ab. Besonders die Führung Das Übernehmen von Energien schliesst an den September an und führt in die Farbfelder emotionaler Ladung.
Auf meiner Webseite findest du ausserdem die Seite Heilimpulse Trance Reisen, auf der die Führungen gesammelt und eingebettet sind.
Ich lade dich herzlich ein, diesen Oktober mit mir durch die vielen Facetten der Fensterbilder zu gehen. Vielleicht zeigt sich dabei ein Bild, das du schon lange kennst. Vielleicht zeigt sich eine Information in einer Farbe, die bisher im Hintergrund lag. Vielleicht zeigen sich auch einfach neue Blicke auf Erinnerungen, die sich in dir anders bewegen dürfen.
Bis nächste Woche und immer klare Sicht.





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