Freude im Licht

Freude im Licht – wenn der Körper bockt und das Licht den Widerstand schluckt
Der Körper bockt. Schon wieder. Und genau jetzt, wo du dich beeilen müsstest. Die Zeit drängt. Diese Verabredung, dieser Termin, dieser Moment der auf dich wartet — wenn der Tag eine Form bekommt nach der er nicht gefragt hat, verspannt er sich schon mit dem Gedanken daran. Du kennst das?
In solchen Momenten, wenn zwischen dem was sein soll und dem was ist der Widerstand hochfährt — hilft weder ein neuer Gedanke noch ein guter Rat. Es scheint eher so, als ob alles was du kennst, weisst und tust, die Beweglichkeit weiter verringert. Die Kraft landet in der Frustration, im Kampf, und Durchsetzungsvermögen gewinnt die Oberhand.
Doch ist das gesund?
Wir wissen, dass solche Emotionen verheerende Auswirkungen auf das Hormonsystem, das Immunsystem und die Verdauung haben. Frustessen kennen viele aus der Vorstellung von unkontrolliertem Zuviel — doch die Realität sieht oft anders aus. Diese Spiralen reduzieren die Nahrungsaufnahme auf ein Minimum. Menschen in solchen Zuständen essen bewusster und gesünder als die meisten, gönnen sich wenig, verzichten konsequent — und werden trotzdem für ihr Gewicht verurteilt. Der Körper nimmt zu, obwohl er kaum etwas bekommt. Das Hormonsystem schreibt seine eigene Geschichte, und die hat mit Disziplin oder Willen herzlich wenig zu tun.
Wir wissen, dass wir mit Kampf und Frustration uns selbst und unserem Umfeld nichts Gutes tun. Es ist offensichtlich — und dennoch befinden wir uns bereits bei den kleinsten Anforderungen wieder in solchen Spiralen. Wir registrieren den Einstieg sehr wohl. Wir spüren genau, wie es beginnt. Nur der Ausweg fehlt. Denn "ich will nicht wütend werden" funktioniert so gut wie der Versuch, nicht an den rosaroten Elefanten zu denken. Der Gedanke selbst bringt ihn ins Zimmer.
Was wäre, wenn es da ein anderes Gefühl gäbe? Eines das dieselbe Kraft hat — nur in eine völlig andere Richtung wirkt. Könnte ein Gefühl, das aus einer anderen Quelle kommt, diesen Moment tatsächlich verändern?
Freude im Licht als Frequenz — ankoppeln statt kämpfen
Licht steht in der Energie für Frequenzen, Schwingungen und Möglichkeiten. Es ist eine Frequenz an die wir ankoppeln können. Etwas das bereits da ist, bevor wir anfangen danach zu suchen.
Aus meiner eigenen Erfahrung kenne ich viele solcher Momente. Momente in denen die Kraft zuerst in der Frustration landet, in der Wut, im Kampf gegen den Widerstand. Und ich kenne auch den Moment danach. Den Shift. Wenn sich das Bild eines Lichtes öffnet — hell, rein, blendungsfrei — und der Widerstand sich darin einfach auflöst. Er verschluckt wird, als hätte er nie die Substanz gehabt, die er in der Frustration auszudrücken vermochte.
Freude im Licht ist für mich keine Metapher. Es ist ein fühlbares Energiefeld, das in der Lage ist dem Verstand die Argumente zu entziehen.
In einer meiner Meditationen hat sich mir dieses Bild eröffnet. Weite zuerst. Eine Grösse, die sich öffnet als würde der Raum selbst atmen. Und dann sie — eine Lichtfigur, umgeben von einem riesigen, wunderschönen Federbogen. Pfauenfedern, die sich wie Flügel um einen zarten Körper legten. Durchzogen von wellenförmigen Mustern, und jedes einzelne Auge dieser Federn trug seine eigene Perspektive, sein eigenes Gefühl — und alle zusammen ergaben ein Ganzes, das sich dem Verstand entzog.
Wir hören oft davon, dass es im Universellen Feld keine Polaritäten gibt. Für mich gibt es sie — nur im Verständnis von gleichzeitig. Wie die Augen einer Pfauenfeder, von denen jedes seine eigene Perspektive trägt, sein eigenes Gefühl — und alle zusammen eine Wahrheit tragen die grösser ist als jeder einzelne Blickwinkel.
Solche Bilder kommen bei mir mit mehr Information als ich im Moment empfangen kann. Vieles davon erschliesst sich erst später. Was ich in diesem Moment fassen konnte, war das Gefühl dieser Energie — gebend, verbindend, von einer Liebe die alle irdischen Erfahrungen übersteigt.
Und dann sprach diese Energie. Zart und liebevoll — wie eine Stimme die aus der innersten Mitte spricht. Aus einer Quelle in der das Herz eingebettet ist, und durch das Herz sprechen kann: Ich bin du. Du bist ich.
Solche Momente hinterlassen eine Wahrheit, die sich dem Zweifeln entzieht. Kein Gedanke der dagegen ankommt. Nur dieses stille, vollständige Erkennen — und das Gefühl einer Zugehörigkeit, die immer da war.
Das Licht das sich mir in dieser Gestalt gezeigt hat, ist die Anbindung an das Alles-Eins. An die Quelle des Schöpfers, mit der alles verbunden ist — und zu der auch ich gehöre. Diese Verbindung trägt eine Energie und Kraft, die sich nur durch Fühlen ausdrücken kann. Sie kann nur erfahren werden.
Mediale Erfahrungen — und was das mit Freude im Licht zu tun hat
Eine weitere Quelle aus der ich schöpfe ist das automatische Schreiben. Es fühlt sich an wie ein Diktat. Eine Frage, eine Herausforderung — und dann kommen die Worte. Eines nach dem anderen. Schreibe ich Wort eins nicht, kommt Wort zwei nicht. Es ist kein Fluss, es ist ein Empfangen.
Was dabei entsteht, sind keine Anweisungen. Das Feld entscheidet nichts. Es zeigt. Es erklärt warum eine Herausforderung sich so zeigt wie sie sich zeigt. Es beschreibt was ist. Und aus diesem Verstehen heraus öffnet sich, was ich verändern kann. Die Entscheidung bleibt immer in meinen Händen. Was soll ich tun — das ist eine Frage, die dort keine Antwort findet. Weil das Feld diese Antwort nicht gibt.
Bin ich unglücklich in einer Beziehung, zeigt mir das Feld die Beziehung der anderen Person zu mir. Einen Einblick warum sie so reagiert. Es fragt nicht und bittet nicht um Vergebung. Das ist meine Entscheidung. Frage ich nach dem Zustand einer erkrankten Person, zeigt es mir wohin es sich lohnt meinen Fokus zu setzen.
Und es entfernt nichts, das noch gebraucht wird. Will ich im Schmerz bleiben — weil ich davon abhängig bin, weil ich noch nicht bereit bin loszulassen — wird das akzeptiert. Sie kann erleichtert werden. Doch das Loslassen selbst braucht das gute Gefühl als Boden. Und diesen Boden kann nur ich bereiten.
In diesem Verständnis löst sich auch die Vorstellung von Strafe auf. Was wir als Strafe empfinden, ist ein Festhalten — oder eine Entscheidung, die wir als Energiewesen für eine bestimmte Erfahrung gesetzt haben. Für uns selbst, oder als Geschenk für den Erfahrungswunsch eines anderen.
Das ist schwer zu fassen, wenn eine Familie ein schwerpflegebedürftiges Kind betreuen muss. Und doch — wie schnell ist aus dem Feld der Liebe und Verbundenheit die Entscheidung getroffen: Ich möchte die Erfahrung machen, dich liebevoll versorgen und pflegen zu dürfen. Auf einen solchen Wunsch kann der Schöpfer nur mit So sei es antworten.
Ver-rückt — und warum das kein Schimpfwort ist
Ich bin nicht die Einzige die solche Erfahrungen macht. In den letzten Jahren werden immer mehr Menschen mit solchen Erfahrungen beschenkt. Und mir ist bewusst, dass viele diese Erzählungen als völlige Spinnerei ansehen. Vor einigen Jahren habe ich selbst gedacht, es sei Zeit für die Psychiatrie. Ich verstehe, dass Menschen die diese Erlebnisse nie selbst hatten, solche Vorstellungen nur als verrückt empfinden können.
In gewisser Weise sind sie es auch. Denn sie haben in mir etwas ver-rückt.
Doch passiert das nicht auch in der psychiatrischen Standardbehandlung? Erst wird chemisch unterdrückt, damit den Gefühlen ihre Intensität entzogen werden kann — und aus diesem Zustand heraus wird dann die Sichtweise verändert. Auch das ist ein Ver-Rücken. Die Frage besteht für mich bloss im Wie.
Da ich selbst betroffen bin und beide Wege kenne, würde ich immer wieder die Empfehlung geben, sich dem Unvorstellbaren zu öffnen. Die Geschwindigkeit mit der sich etwas stabilisiert, ist diesen Stempel allemal wert. In einem harmonischen, gesunden Rahmen kann vieles an Ängsten und Lasten, an Gefühlen der Einsamkeit und Ablehnung, hiermit verändert werden.
Denn am Ende führt nichts daran vorbei, dass alles eins ist. Ob wir das jetzt verstehen — oder erst wenn wir dieses Leben beendet haben, macht für mich keinen Unterschied.
Wenn du tiefer in diese Themen eintauchen möchtest, findest du auf meinem YouTube-Kanal regelmässige Live-Formate in denen ich genau darüber spreche.
Freude im Licht als Gewohnheit — der Weg dorthin
Mit der Zeit wird dieser Shift eine Gewohnheit. Doch das klingt einfacher als es ist. Das ist Bewusstseinsarbeit auf einem Level, das Ausdauer braucht. Einen Willen der immer wieder aufsteht. Es ist ein stetiges Austreten aus dem Raum Vergangenheit — aus allem was sich eingeschrieben hat, was schwer wiegt, was vertraut ist — in den neuen Raum Licht. Und dieser Schritt will jeden Tag neu gegangen werden.
Ich finde es eine Zumutung, wie viele Coaches das verharmlosen. Als würde es einfach so passieren, als bräuchte man dafür nichts zu tun. Von wegen. Es braucht Bewusstsein. Es braucht die Bereitschaft, sich immer wieder zu erinnern — insbesondere wenn der Körper bockt, die Zeit drängt und der Widerstand lauter ist als alles andere.
Wie das in der Begleitung aussehen kann — und was sich dabei bewegt — darüber schreibe ich im Blog regelmässig. Letzte Woche haben wir uns dem ursprünglichen Ja zum Leben gewidmet — dem was bleibt, wenn der Kampf ums Überleben sich wandeln darf. Falls du das nachlesen möchtest, findest du es dort.
Wenn etwas in dir antwortet auf diese Worte — ein erstes Gespräch findest du hier, kostenlos, ganz in deinem Tempo.
Diese Woche haben mich auf Instagram und Facebook die Posts rund um Freude im Licht begleitet — Du bist bereits das Licht, die Lichtfigur und das Licht das jedem gehört.
Nächste Woche gehen wir einen Schritt weiter: Licht verstärken, Energie erhöhen — und was es bedeutet wenn daraus die Erfahrung entsteht, dass alles bereits geschehen ist. Die Freude im Jetzt, auch wenn der Körper schmerzt und die Zeit drängt.
Bis dahin — ich wünsche dir Momente in denen das Licht den Widerstand schluckt.
Andrea Tschanz · Hypnotherapeutin, Energieheilerin,




Kommentare