top of page

Dreieinigkeit im Alltag

Drei miteinander verbundene holografische Formen im Raum. Sie stehen für Körper, Geist und Seele als gleichwertige Anteile eines stabilen Ganzen.

Seit Menschengedenken wird davon ausgegangen, dass Lebewesen aus Körper, Geist und Seele bestehen. Diese Vorstellung taucht in vielen Kulturen auf und wirkt bis heute selbstverständlich. Tiere und Pflanzen zeigen diese Dreigliedrigkeit im Alltag besonders deutlich. Pflanzen richten sich nach Licht, Wasser und Jahreszeiten aus. Tiere bewegen sich stark aus dem Instinkt heraus. Sie reagieren fein auf Veränderungen in ihrer Umgebung, spüren Wetterwechsel frühzeitig und passen ihr Verhalten an. Mit wachsender Aufmerksamkeit für Tierkommunikation wird sichtbar, dass Tiere auch innere Zustände wie Unruhe oder Sorge erleben, vor allem dann, wenn vertraute Abläufe sich verändern. Diese Reaktionen zeigen sich häufig subtil und werden im menschlichen Alltag leicht übersehen.

Ein Beispiel dazu habe ich kürzlich in einem Beitrag gesehen, das mich sehr berührt hat.Nach starken Regenschauern waren die Wege rund um ein Haus überflutet. Im Wasser trieben Holzstücke und andere Gegenstände, die Strömung war deutlich sichtbar. Der Hund, der dort lebte, benutzte immer wieder seine Wortknöpfe. Er zeigte klar, was in ihm vorging. Sorge. Dringlichkeit. Orientierungssuche.

Dieser Hund nahm seine Umgebung sehr genau wahr. Er erkannte die veränderten Bedingungen, ordnete sie ein und zog daraus Schlüsse. Der gewohnte Weg nach draussen war gerade versperrt. Gleichzeitig machte er sich sorgen über sein körperliches Bedürfnis das anstehen wird. Beides existierte gleichzeitig in seinem System. Daraus entstand Stress, der Ausdruck fand im immer wieder drücken seiner Wort-Knöpfe.

Die Reaktion dieses Hundes zeigt eindrücklich, wie Analyse, Körperwahrnehmung und inneres Erleben zusammenwirken können. Seine Angst entstand aus einer realistischen Einschätzung der Situation. Die Wege waren blockiert, der Ablauf unterbrochen, eine grundlegende Versorgung erschien unsicher. Er suchte nach einer Lösung, nach Unterstützung, nach einem Ausweg aus dieser Spannung.

Hier wird Dreieinigkeit unmittelbar sichtbar.Der Körper meldet ein Bedürfnis.Der Geist erkennt die Situation und ihre Risiken.Eine innere Ebene reagiert mit Sorge und dem Wunsch nach Sicherheit.

Beim Tier geschieht dieser Prozess direkt, ohne Umwege. Wahrnehmung, Einordnung und Reaktion greifen ineinander. Der Hund bleibt in Verbindung mit seinem Erleben und nutzt die ihm verfügbaren Mittel, um Kontakt herzustellen. Er kommuniziert, weil er verstanden werden möchte. Ich finde immer wieder faszinierend wie Hunde wie auch Katzen in der Lage sind sich über diese Wort-Puzzle Knöpfe zu verständigen und was sie verstehen.

Dieses Beispiel macht deutlich, wie fein Lebewesen auf Veränderungen reagieren und wie eng Sicherheit an innere Stabilität gekoppelt ist. Tiere bleiben dabei nahe an ihrer inneren Orientierung. Sie versuchen, die Situation zu klären, statt sie zu übergehen. Genau diese Qualität kann im menschlichen Alltag wieder an Bedeutung gewinnen.

Der Mensch richtet sich im Lauf des Lebens zunehmend nach äusseren Strukturen aus. Termine, Erwartungen, Leistung und Planung erhalten viel Gewicht. Die leisen Ebenen der Wahrnehmung treten in den Hintergrund. Intuition meldet sich weiter, oft fein und unscheinbar. Rationales Denken gewinnt an Lautstärke und übertönt diese Hinweise. Entscheidungen entstehen aus Planung, Zielorientierung und Absicherung. Erst im Rückblick werden viele dieser inneren Signale wieder sichtbar. Zeichen tauchen auf, die zuvor bereits Orientierung angeboten haben.

Hast du dich schon mal gefragt, woher diese Vielzahl an Autoimmunerkrankungen in den letzten Jahren kommt?

Mit zunehmender Distanz zur eigenen Wahrnehmung entsteht innere Unruhe. Das Leben gewinnt an Tempo, Stress nimmt zu, körperliche Systeme reagieren. Über längere Zeit zeigen sich Spannungen, Erschöpfung oder auch autoimmun bedingte Prozesse. Der Körper trägt diese Entwicklung mit und beginnt, auf das Ungleichgewicht aufmerksam zu machen – oft lange bevor Worte dafür entstehen.

Der Mensch richtet sich im Lauf des Lebens zunehmend nach äusseren Strukturen aus. Termine, Erwartungen, Leistung und Planung erhalten viel Gewicht. Die leisen Ebenen der Wahrnehmung treten in den Hintergrund. Intuition meldet sich weiter, oft fein und unscheinbar. Rationales Denken gewinnt an Lautstärke und übertönt diese Hinweise. Entscheidungen entstehen aus Planung, Zielorientierung und Absicherung. Erst im Rückblick werden viele dieser inneren Signale wieder sichtbar. Zeichen tauchen auf, die zuvor bereits Orientierung angeboten haben. Mit zunehmender Distanz zur eigenen Wahrnehmung entsteht innere Unruhe. Das Leben gewinnt an Tempo, Stress nimmt zu, körperliche Systeme reagieren. Über längere Zeit zeigen sich Spannungen, Erschöpfung oder auch autoimmun bedingte Prozesse.

Ein Leben auf der Erfolgsspur, spielt sich in der Polarität zwischen Erfolg und Versagen ab. Eine Polarität die sich wie ein Balanceakt auf einem Hochseil anfühlen kann. In grösseren Dramen, Unfällen, und Naturkatastrophen erinnern wir uns dann gerne wieder, dass es da noch die dritte Komponente gibt. Die der Seele, wir besinnen uns auf die Religionen, auf die spirituellen lehren und immer häufiger stellen wir uns der Fragen nach dem Sinn des Lebens und der eigenen Seelen.In vielen Lehren, und mentalen Schulungen, wird die Seele als wichtigen Bestandteil unseres Wesens anerkennt. Doch häufig als etwas aussenstehendes gesehen. Wir suchen die Seele in Vorstellungen Universellen Feldern, oder in der Tiefe unserer Herzen, die sich zum Universellen Feld öffnet. Haben Vorstellungen und Gefühle die sich wie ein hin und her wechseln zwischen der Körperlichen und Energetischen Wahrnehmung anfühlen. Wir suchen nach einer Stabilität und einem Frieden, den wir nur schwer finden können, weil er bereits Bestandteil unseres Seins ist und gar nicht gefunden werden kann.Doch es fühlt sich so an, weil die Energie sich nicht mehr in der Verbundenheit zeigt, mit der du Geboren wurdest.Es fühlt sich eher an, als ob du auf einem zwei beinigen Stuhl sitzt und  auf einen einbeinigen Hocker wechselst. Du bist stetig bemüht auszubalancieren. Selbst wenn sich dann diese Verbindung öffnet, kann es sich noch schwieriger anfühlen, weil es noch schwerer ist auf einem einbeinigen Stuhl zu sitzen. Erst wenn du erkannt hast, dass du das dritte Bein zum zweibeinigen Stuhl ergänzen kannst fühlt es sich stabil an. Du kannst dich entspannt hinsetzen und brauchst nicht mehr balancieren. Du kannst dich entspannen und das ich sein, wie im vorigen Blog von letzter Woche erfahren und geniessen.In deiner Alltäglichen Präsenz, bedeutet das was, das für den Verstand schwer zu händeln ist. Wenn es schwierig wird, hör auf zu kämpfen und setz dich hin. Hole dich immer wieder aus diesen Gefühlen von Stress und erzeugen heraus. Denn in ruhe und positiver Voraussicht, fangen dann auch die Dinge wieder an zu gelingen. Du hörst auf die Verbundenheit, auf die Bestimmungen und lässt dich führen. Es klingt so einfach ja, und doch ist dieses Bewusstsein immer wieder die grösste Herausforderung. Nutze die Energie aus dem ich bin und erlaube dir Ruhepausen auf dem drei Beinigen Stuhl. Was dabei herauskommt, könnte so einige Überraschungen bergen.Nächste Woche schauen wir uns mal die Handlungskompetenzen an die durch diese neue Denkweise entstehen. Viel Freude und eine Wundervolle Woche.

 
 
 

Kommentare


Holografische Flügel in sanfter Bewegung, Symbol für Heilung und Transformation

Andrea Tschanz

Schmerztherapie & Ganzheitliches Heilen

bottom of page